Samstag, 9. Dezember 2017

Schöne neue Welt

Noch ist Polen nicht verloren?


Das Cover-Foto
zeigt die Pflegemutter.
In Krefeld flüchtet ein polnisches Paar vor dem Jugendamt, sie nehmen ihr Neugeborenes aus der Geburtsklinik mit. Die Polizei leitet eine öffentliche Fahndung ein. Zeitungen berichten darüber, die kurz darauf im Internet die Beschreibung des Paares wieder löschen. Der staunende Leser erfährt: Die Fahndung ist gestoppt worden. Weil die Polizei nicht mehr an die vom Jugendamt erhobenen Vorwürfe glaubt? 

In Breit (Hunsrück) geschieht im Dezember 2012 ein Mord. Der Mörder wird im Juni 2013 zu einer lebenslänglichen Gefängnisstrafe verurteilt. Eine polnische Pflegemutter kümmert sich seit Anfang 2014 um zwei Kinder, die nach dem Mord traumatisiert sind. Im Dezember 2016 (einen Tag vor Heiligabend!) werden ihr die Kinder wieder weggenommen. Sie leben seitdem in einem Kinderheim. Und sollen dort bleiben. Die Pflegemutter ist Schauspielerin, Dichterin, Dolmetscherin und Lehrerin.

"Ich werde verleumdet", sagt sie. Wie man sich fühlt, wenn man von einem Jugendamt verleumdet wird, weiß ich. Das machen einige dieser Behörden bedenkenlos. Besonders dreist ist allerdings das Jugendamt von Wilhelmshaven gewesen. 

Weitere Informationen über diesen Hunsrück-Fall

CDU-Politiker fordert unabhängige Kommission zur Untersuchung der Arbeit von Jugendämtern

Hier lesen  

Jugendamts-Krimi


Coverzeichnung:
Monka Schmidt-Rinke
Von der Nordsee bis zur Donau
Sechsfache Mutter unter Verdacht
Jugendamt ausgetrickst

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Kümmert die nicht

Die drei vom Jugendamt.
Seit Anfang November warte ich auf eine Antwort des Wilhelmshavener "Jugendamtes":

Wie Ihnen bekannt ist, besitze ich eine allumfassende Vollmacht von Frau St., N.-Weg, Wilhelmshaven. Ich fordere Sie auf, mir sofort mitzuteilen, ob sich meine Patenkinder J. und N. inzwischen sehen dürfen. Weitere Informationen auf www.szenewilhelmshaven.de